TUW
magazine

Das TUW Magazine bildet das Kernstück unseres neuen Medienprojekts. Darin erzählen wir außergewöhnliche Geschichten und stellen spannende Forscher*innen vor – von der TU Wien, aber vor allem auch darüber hinaus. Denn Nabelschau soll das Magazin keine werden. Vielmehr werden globale Kontexte beleuchtet und ergründet, welche Rolle die TU darin spielt. Unsere erste Ausgabe widmet sich dem Überthema „Mobilität“ und wird Ende Juni erhältlich sein.

U. Wolf

Wie bewegt sich Europa? Während die Pariser Bürgermeisterin die „15-Minuten-Stadt“ ausruft, fordern deutsche Forscher*innen Maßnahmen, um das Radfahren attraktiver zu machen. Was tut sich sonst in Europa, wenn es um Mobilität geht? Ein Überblick.

Martin Schoeller / Forbes US

Musks Sehnsucht nach dem Mars. Um satte fünf Millionen Prozent müssten die Kosten für einen Marsflug laut Elon Musk sinken, um das Projekt realistisch werden zu lassen. Doch sowohl Zeitplan als auch Finanzierung sind unklar.

Yuyeung Lau

Forscher*innen haben in ihrem Tun eine enorme gesellschaftliche Verantwortung. Sie geht über die Grundsätze der Forschungsintegrität (Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Respekt und Rechenschaftspflicht) hinaus. Denn wie Wissenschaftler*innen ihre Forschung anlegen, ist nie trivial

NCI

Die Post-Covid-Ära ist digital und präsent: Wie wird sich hybrides Arbeiten auf Lehre und Forschung an den österreichischen Universitäten auswirken?

David Višnjić

Eine Stadt erwacht. Während der letzten Lockdowns ging Wien in den
völligen Winterschlaf. Doch langsam erwacht die Stadt wieder – und zeigt sich dabei durchaus von ihrer mobilen Seite. Wir haben ein paar Bilder gemacht.

TU Wien

Stellen wir uns zwei Flüssigkeiten vor, die gemischt werden, dann haben wir die Entstehung kleiner Wirbel und Strömungsmuster vor Augen – oder auch den Zerfall einer Mischflüssigkeit in viele Tropfen, die als eigene Schicht auf der anderen Flüssigkeit zusammen­finden. Wir denken daran, wie sich Kaffee mit Milch vereint, oder daran, wie Wasser und Öl ein Salatdressing bilden.

Thomas Blacina / TU Wien

DIE AUSGEZEICHNETE. Anfang Juni 2021 wurden sechs Doktor*innen der Technischen Wissenschaften promoviert – und zwar sub auspiciis. Eine darunter ist die Mathematikerin Anita Gerstenmayer, die für ihre Arbeit zum Transport und der Konzentration von Ionen  ausgezeichnet wurde. Wir gratulieren herzlich!

TU Wien

„Raum- und Verkehrsplanung haben mich schon immer sehr fasziniert. Ich war zu meiner Studentenzeit in der 80er Jahren ein ‚Öko‘. Etwas zu verändern und bewegen war für mich eine starke Motivation,“ erzählt Martin Berger, Universitätsprofessor an der TU Wien, von seinen Anfängen.

TU Wien

Verkehrter Verkehr. In den vergangenen 30 Jahren hat sich der Autoverkehr in Österreich verdoppelt. Doch wie will man angesichts des anhaltenden Status des Kraftfahrzeugs das zukünftige Verkehrsaufkommen im Sinne einer nachhaltigen Mobilität bewältigen? Und welche Rolle spielt dabei das Institut für Verkehrswissenschaften der TU Wien?

Ethan Pines / Forbes US

DER RUHIGE. Der 1972 im Süden Indiens als Sundararajan Pichai geborene und als Sundar Pichai bekannte CEO von Google bzw. Alphabet wuchs in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Auf Ausbildung wurde in der Familie aber höchster Wert gelegt – daraus machte Pichai das Beste.

BMK

Mobilität und Klima. Der Verkehr ist und bleibt das Sorgenkind beim Klimaschutz, denn die Emissionen steigen weiter an. Leonore Gewessler hat sich als Klimaschutzministerin jedoch ambitionierte Ziele gesetzt und will diese auch umsetzen. So wie etwa das 1-2-3-Ticket, das noch 2021 kommen soll.

Marcella Ruiz Cruz

ICH FÜHLE MICH FEHL AM PLATZ. Zumindest ein bisschen. Ein Journalist, einer mit Wirtschaftsfokus noch dazu, der sich anmaßt, den Leitartikel in einem Wissenschaftsmagazin zu schreiben. Wobei: Ganz so verkehrt ist das eigentlich gar nicht. Denn den Journalismus verbindet nicht wenig mit der Wissenschaft.

Luiza Puiu, ITF Day

FÜR DEN DURCHSCHNITTSMENSCHEN ist Verkehr ein Mittel zum Zweck. Für Stadtforscher ist er jedoch die Essenz einer smarten Stadt. Dazu gehört auch Katja Schechtner die im Gespräch einen Fahrplan in die Mobilität der Zukunft entwirft.

Foto: Beigestellt

AN DER TU WIEN ACADEMY FOR CONTINUING EDUCATION veredeln wir die Fähigkeiten von Führungskräften zur Bewältigung von strategischen Wandelprozessen in ihren Organisationen. Denn nicht nur Corona zeigt, dass Märkte dynamischen und kaum berechenbaren Veränderungen unterworfen sind – mit Überraschungen ist immer zu rechnen.

Einheitliche Standards für Biochips. Bevor man Medikamente in klinischen Studien testet, muss man sie an künstlich hergestellten Gewebeproben ausprobieren. Dafür kultiviert man Zellen und erzeugt kleine Kügelchen mit einem Durchmesser von weniger als einem Millimeter. Ein großes Problem dabei war bisher allerdings, dass es keine einheitlichen Standards für diese Kügelchen und keine zuverlässige Methode, mit der man Gewebeproben mit einheitlicher Größe und Form herstellen konnte, gab. Dadurch waren Ergebnisse unterschiedlicher Labors kaum miteinander vergleichbar.

Gianmaria Gava

Es ist erstaunlich, dass Literatur und Film das kurze, intensive Leben von Franz Anton von Gerstner bis heute nicht als Vorlage für einen Roman oder eine Serie verwendet haben. Seine Vita enthält viele Facetten, die das beginnende 19. Jahrhundert charakterisieren, und zwar jenseits von Romantik und Biedermeier: Gerstner war Wissenschaftler, Professor, Schriftsteller und Unternehmer in Personalunion. Die Stationen seines Lebens mit den Eckpunkten Prag, Wien, St. Petersburg, New York und Philadelphia bezeugen Gerstners außergewöhnliche Mobilität, die aber auch mit einem Raubbau an der eigenen Gesundheit verbunden war.

Jamel Toppin / Forbes US

Mit drei Milliarden US-$ in der Kasse und einem spannenden Portfolio holt US-Hersteller Rivian im Rennen um die Vorherrschaft bei Elektroautos gegenüber Tesla und Co schnell auf. Nun gilt es für Rivian-Gründer RJ Scaringe, jene Schlaglöcher, die Tesla fast aus der Bahn geworfen hätten, zu umfahren.

David Višnjić

DIE AUFGEWECKTE. Das Projekt AWAKE (Advanced Wakefield Experiment) unter der Leitung von CERN-Physikerin Edda Gschwendtner könnte maßgeblich dazu beitragen, dass der größte Teilchenbeschleuniger der Welt, der Large Hadron Collider (LHC) mit heute knapp 27 Kilometer Länge, auch im Kleinformat funktionieren kann.

Anders bewegen. Auf dem Weg zu „Zero Emission“ braucht es neben technischer Innovation auch mitreißende Mobilitätskonzepte.

 

DIE MENSCHHEIT STEHT VOR DRÄNGENDEN Herausforderungen. Megatrends wie digitale Transformation, algorithmische Durchdringung von Lebenswelten oder die Klimakrise wirken sich direkt auf unser aller Alltag aus

AUF DER SUCHE NACH NEUEM WIE ALTEM WISSEN führt auch für uns, die schreibende Zunft, kein Weg an den Universitäten vorbei.

David Višnjić

1976 gegründet, hat sich Dorda als eine der größten Wirtschaftskanzleien Österreichs etabliert. Ihr Ruf im M&A-Bereich reicht aber über die Landesgrenzen hinaus: Kürzlich wurde die Kanzlei zur „Austrian Law Firm Of The Year“ gekürt. Der Grund: die Betreuung der tschechischen Sazka Group in der Casinos-Austria-Übernahme. Den Deal wickelte Dorda-Partner Jürgen Kittel federführend ab – und konnte auf die Unterstützung von Anwalt Lukas Herrmann zählen. Doch wie ticken Dordas Dealmaker?

bereitgestellt, unsplash.com @dilucidus

Die Forschung, Entwicklung und Produktion von innovativen Medikamenten ist eine spannende und komplexe multidisziplinäre Herausforderung, speziell auch für Absolvent*innen der TU Wien. Andreas Hofecker und Johannes Scheiblauer sind für das globale bio­­pharmazeutische Unternehmen Takeda tätig. Beide studierten an der TU – und haben für Studierende ihrer Alma Mater den einen oder anderen wert­vollen Rat im Gepäck, wenn sie sich diesem Berufsfeld zuwenden möchten.

Marian Kogler

Wo sind die jungen Köpfe in der Wissenschaft? Sind sie nur un­sicht­bar? Oder gibt es sie überhaupt nicht? Wir haben uns umgehört, welche Hürden es für Nach­wuchs­forscher*innen gibt – und starten mit „tuw.under30“ eine Plattform, die ihnen mehr Sichtbarkeit er­möglichen soll.

Jamel Toppin / Forbes US

Teure Spielzeuge. Interesse an einem Vintage-Bugatti oder einem Ferrari-Klassiker? Amalgam Collection baut Ihnen Ihr Traumauto – maßstabsgetreu. Ein Einblick in die bizarre Welt von Spielzeugautos, die 20.000 US-$ kosten.

Gezielte ­Fortbewegung durch Wackeln. Wie ist es ohne Gehirn und Nerven­system möglich, sich gezielt in die gewünschte Richtung zu bewegen? Einzellern gelingt das offenbar problemlos: Sie können sich zum Beispiel mithilfe kleiner ­Geißelschwänzchen (den sogenannten ­Flagellen) fortbewegen und ganz gezielt in jene Richtung schwimmen, in der es am meisten Nahrung gibt.

Nini Tschavoll

Schon immer träumte der Mensch davon, sich möglichst schnell von einem Ort zum nächsten zu bewegen. Am Anfang trugen ihn dabei seine Füße, später Nutztiere und Kutschen. Seit der Industrialisierung bewegen wir uns in Autos, Zügen und Flugzeugen fort. Doch das Reisen war nicht immer so sicher wie heute. Die Universitätsprofessorin Claudia Rapp unter­suchte die Mobilität in Byzanz. Zwar änderte sich in  der Fortbewegung seither so einiges – die Gründe für Mobilität blieben jedoch dieselben.

Jahrhundertelang wurde Elfenbein für die Herstellung von Kunstgegenständen verwendet. Doch um die Elefantenpopulationen zu schützen, wurde der Handel mit Elfenbein 1989 international verboten. Um Elfenbeinteile alter Kunstobjekte zu restaurieren, muss man daher auf ­Ersatzmaterialien zurückgreifen – eine wirklich ­zufriedenstellende Lösung gab es bisher aller­dings nicht.

Ehang, FACC AG

Die Zukunft rund um autonome Flugobjekte nimmt zunehmend Gestalt an. Einer der Pioniere in der Branche ist das chinesische Unternehmen Ehang. Mithilfe des österreichischen Industriekonzerns FACC soll dessen Technologie nun serienreif gemacht werden – doch auf dem Weg dorthin gilt es, noch einige Hürden zu überfliegen.

Marie Haefner

Wissenschaftskommunikation neu denken: Mit dem neuen Medienprojekt tuw.media haben wir uns viel vorgenommen. Um dem Anspruch gerecht zu werden, mussten wir uns für die Inauguration voll ins Zeug legen. Wir wählten zu Beginn das vielschichtige Thema „Mobilität“ – und konnten uns auf unsere Speaker – von Leonore Gewessler bis zu Toto Wolff – verlassen.

TUW Racing

Schnelle Autos, ­laute Motoren­geräusche und heißer Asphalt: Bilder, die man ­eigentlich nur aus dem professionellen Motorsport, etwa der Formel 1, kennt, gibt es auch unter Student*innen – denn technische Universitä­ten auf der ganzen Welt bauen ihre eigenen Rennautos und schicken die Flitzer dann gegen andere ins Rennen.

David Višnjić

Lebende Konstruktionen. Auf Städtereisen sieht sich Azra Korjenic insbesondere die Fassaden ganz genau an. Denn die Forscherin, die an der TU Wien das Institut für Ökologische Bautechnologien leitet, ist mit ihrer Arbeit im Bereich Fassadenbegrünung weltweit führend. Um ihre Ideen langfristig zu etablieren, setzt Korjenic stark auf die Kooperation mit Schüler*innen. Das macht sie auch beim Thema Klimakrise zuversichtlich: „Die junge Generation wird das schon richten.“

TU Wien

Wir Menschen sind doch rationale Wesen! Zumindest sehen wir uns selbst gerne so. Die Wirklichkeit sieht allerdings oft anders aus. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben: Unser Leben ist voll von merkwürdigen Irrationalitäten. Und ganz besonders irrational verhalten wir uns, wenn es um Mobilität und Straßenverkehr geht – das sollten wir ändern.

TAKE A LOOK

Stay Up To Date

Wöchentliche Updates zu den spannendsten Geschichten und Gesichtern der technischen Forschung. „tuw.report“ – der Newsletter von tuw.media.

Magazin Abo

Wenn Sie keine Ausgabe des tuw.magazine verpassen wollen – jetzt ein Abo abschließen. Die ersten 100 Abonnenten bekommen das Abo im ersten Jahr kostenfrei.

Mehr